Stimmenvergleich

Sprecher können über die Stimme erkannt werden oder es ist das Ziel, den Inhalt des gesprochenen Wortes zu verstehen:
Spracherkennung bezieht sich auf das Umsetzen von gesprochenem Text in den Inhalt. Weil Sprechen weniger zeitintensiv als Eintippen ist, ist die Dateneingabe durch das gesprochene Wort effizient. In Situationen, in denen es notwendig ist, die Hände freizuhalten und trotzdem Daten einzugeben, gestattet das „Einsprechen“ von Text oder Befehlen eine Lösung. Eine andere Form der Spracherkennung wird im Sicherheitsbereich angewandt, wobei die Identität des Sprechers anhand seiner Stimme festgestellt wird.

Bei der Spracherkennung sind die zu überwindenden Probleme einigermaßen bekannt. Eine Spracherkennungstechnik muss alle gesprochenen Worte erkennen und ist empfindlich gegenüber Umgebungsgeräuschen und sich verändernde Lautbildung (bei Erkältung, Stress, etc.). Darüber hinaus muß der Computer über einen großen Speicher und Wortschatz verfügen.

Die derzeitige Technik verlangt Benutzerausbildung und Gerätetraining im Sinne eines „Teachens“ der Lautbildung der aufzunehmenden Daten. Daher ist mit der Spracherkennung auch eine entsprechend hohe Investition verbunden. Allerdings sind erste Systeme zu finden, die auf ein „Teachen“ verzichten können und über Phonetik einen begrenzten Wortschatz nahezu sprecherfrei definieren. Die Spracherkennung wird erfolgreich bei Pick-by-Voice (Kapitel Jenseits des Scans kommissionieren) eingesetzt. Erste Anwendungen sind aber vorhanden, so dass ein Übergang in die breite Anwendung kein prinzipielles Problem mehr darstellt.

Spracherkennung bedeutet nicht Sprechererkennung

Um einzelne Personen zu identifizieren, werden in jüngerer Zeit spezielle Systeme zur Sprecherverifikation (Sprechererkennung) angeboten.

Dabei wird die Stimme aufgenommen, in einen digitalen Code umgewandelt und als Referenzmuster abgespeichert. Schwerpunkt ist die vokale Charakteristik, welche von der Stimme produziert wird und nicht der Klang oder die Aussprache. Das System arbeitet mit einem Mikrofon oder einem Telefon-Handset. Das Einlernen erfolgt gewöhnlich mit einer Reihe von Worten, welche in der Praxis zur Identifikation wiederholt werden müssen. Dieses System ist das unsicherste unter den biometrischen Systemen zur Identifikation von Personen.

Seine Vorteile liegen in der öffentlichen Akzeptanz und der einfachen Bewertung.
Nachteile ergeben sich aufgrund von Hintergrundgeräuschen bei Außenanwendungen, von Problemen bei Telefonleitungen sowie von Veränderungen der Stimme durch Krankheit / Alter und dem emotionalen Zustand.

Techniken.Stimmenvergleich by Katrin Reiher at 02.03.2007 13:18

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