Anbindungsstandards

Standards gibt es für die Anbindung an Middleware oder Host nicht, die Wiederverwendbarkeit von einmal programmierten Codes ist ungenügend. Meist wird für die spezielle Anwendung und die eingesetzte Hardware „von Hand“ programmiert. In etwa 21% der Fälle nimmt der Anwender eigenständig die Anpassungen vor, bei den übrigen 79% ist es der Lieferant der Technologie, der notwendige Anpassungen programmiert.

Die Erfahrung hat bestätigt, dass heterogene Systeme eher selten realisiert werden. Nur ca. ein Viertel der Anbieter hält die Systemintegration mit verschiedenen Herstellern für problemlos. Die deutliche Mehrheit schätzt dies wesentlich realistischer als bedingt möglich ein. Was fehlt, ist eine Abstraktionsschicht zwischen der Anwendungs- (z.B. LVS, WMS oder auch ERP) und der Feldebene, die diese Aufgabe übernimmt und standardisierte Protokolle sowie eine Programmierschnittstelle zur Verfügung stellt. Damit würde die Austauschbarkeit von Hardwarekomponenten erhöht und die Entwicklung von Anwendungen könnte erheblich beschleunigt und so kosteneffizienter gestaltet werden.

So ist dann auch die Frage zur Kommunikation mit der Middleware wesentlich von der Frage nach Standards abhängig. Sowohl Anbieter als auch Anwender fordern mehrheitlich einen Standard zur Kommunikation. Nach frühen Ansätzen [MW97] [MOW97] [AhWoOlMi:98] [WoelkerMetaDev2001] [WoelkerTPW2001] haben inzwischen zahlreiche große Softwareanbieter in den letzten Jahren ihre eigenen Ansätze vorgestellt. Zudem werden bei aktuellen Standardisierungsbemühungen, z.B. EPC – Electronic Product Code, auch die Anbindung an übergeordnete Systeme geregelt.

Software.Anbindungsstandards by Admin at 16.02.2007 16:36

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