Fragen:
2. Warum gibt es beim Barcode Start- und Stoppzeichen?
3. Was ist ein interleaved Barcode?
4. Was ist 2 aus 5 (Code 2/5) und Code-39?
5. Nennen Sie drei Barcode-Symbologien und zwei zweidimensionale Symbologien sowie deren Eigenschaften in bezug auf Art und Menge (ca.) der codierbaren Zeichen!
6. Kann ein Barcode auch rückwärts gelesen werden?
7. Aus welchen drei Regionen ist der Matrixcode aufgebaut und wozu dienen sie?
8. Wozu dienen die Codetabellen der verschiedenen Symbologien?
9. Was versteht man unter OCR? Warum wird OCR in Logistikprozessen fast nie eingesetzt?
10. Wo wird der 4-State-Code eingesetzt und was sind die anwendungsbezogenen Vorteile dieses Codes?
11. Womit werden Matrixcodes gelesen? Warum setzt man keine Laserscanner ein?
12. Nennen Sie vier Verfahren zur Kennzeichnung von Objekten mit Barcodes sowie deren Vor- und Nachteile!
13. Was versteht man unter omnidirektionalem Scannen? Nennen Sie ein Anwendungsbeispiel!
14. Welche Faktoren sind bei der Gestaltung von Lesestationen zu berücksichtigen?
Antworten:
Durch die Verwendung einer Prüfziffer kann auch bei schräger Lesung trotz Fehler der Oberfläche ein syntaktisch richtiger Inhalt gelesen werden, der aber semantisch keinen Sinn ergibt.
- leichte Unterscheidung von der Umgebung
- Scanner erkennt sofort die Art des Barcodes
- überlappender Code
- gehört zu den selbstprüfenden Codes
- Code 2/5: pro Zeichen fünf Elemente, davon zwei breite (und somit drei dünne)
- Code-39: pro Zeichen neun Elemente, davon drei breite (und somit sechs dünne)
- Code-39 (Alphanumerisch, max. 20 Zeichen)
- Code 2/5 (Numerisch, max. 20 Zeichen)
- Code-128 (ASCII (128) Zeichen, max. 20 - 30 Zeichen)
- Datamatrix (ASCII Zeichen, 2000 Zeichen)
- Codablock (Alphanumerisch, 100 Zeichen)
- Finder Pattern, erleichtert die Suche des Codes im Bild, das der CCD-Scanner erzeugt
- Alternating Pattern, bestimmt den Rhythmus in x und y Richtung, um daraus einzelne Zellen im Bild berechnen zu können.
- Data Region, enthält die gespeicherten Daten ggf. mit Daten für die Fehlerkorrektur.
Gewissermaßen der Zeichensatz einer Symbologie.
OCR: Optical Character Recognition (direkte Erkennung von Buchstaben und Zahlen in Klarschrift).
Obwohl die OCR-Zeichen vom Menschen leicht lesbar sind, sind sie aus Sicht der Maschine nur mit relativ hohem Rechenaufwand zu identifizieren. Barcodes sind viel leichter zu erfassen (binäre Information schwarz/weiß bzw. 1/0). Lesegeschwindigkeit und Leseraten sind daher beim Barcode wesentlich höher. Die Redundanz ist größer, Lesefehler sind beim Barcode (bei vernünftiger Code-Qualität) im Gegensatz zu OCR so gut wie ausgeschlossen.
- 4-State-Code: Postanwendungen
- Hohe Fördergeschwindigkeiten möglich
- Mehr Informationen pro Strich (vier Zustände statt zwei)
- Lesbarkeit auch bei schlechtem Druck (Verzerrungen) gewährleistet
Flächencodes werden mit CCD-Scannern = Kamerasystemen gelesen. Ein Laserscanner liest immer nur die Informationen auf einer Linie (Abtastlinie), daher fehlen die Höheninformationen. Jeder Matrixcode speichert Informationen in x- und y-Richtung. Laserscanner können teilweise für gestapelte Barcodes verwendet werden. CCD-Scanner lesen jede (programmierte) Symbologie.
Offsetdruck
- beste Druckqualität (Kontrast, Kantenschärfe)
- hohe Widerstandsfähigkeit bei Wahl eines entsprechenden Etikettenträgers
- keine individuellen Etiketten, nur ganze Chargen
- teuer und umständlich bei kleinen Stückzahlen
- kostengünstig bei Massenware
Laserdrucker
- universell verfügbar
- flexibel, jedes Etikett individuell
- kostengünstig bei geringem Schwärzungsgrad und mittleren Stückzahlen
- teuer bei hohem Schwärzungsgrad und hohen Stückzahlen
- gute Druckqualität
- Beschränkungen in der Kantenschärfe
- kaum automatisierbar
- relativ geringe Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb usw.
Thermotransferdrucker
- sehr gute Druckqualität, hoher Kontrast und Kantenschärfe
- individuelle Etiketten
- automatisierbar
- teuer bei kleinen Stückzahlen und geringem Schwärzungsgrad
- kostengünstig bei hohen Stückzahlen mit hohem Schwärzungsgrad
- hohe Abriebfestigkeit, UV-Beständigkeit
Direktkennzeichnung mit Inkjet
- in der Regel sehr niedrige Druckqualität und Auflösung
- Druckqualität abhängig vom Untergrund
- gut automatisierbar und in die Fördertechnik zu integrieren
- jedes Objekt individuell kennzeichenbar (Chargen, MHD, usw.)
Scannen unter Bedingungen, bei denen die Position und Lage/Ausrichtung des Codes keinen Einfluss auf das Leseergebnis haben darf.
Anwendung: Gepäck-Identifikation am Flughafen
Von wie vielen Seiten muss gescannt werden?
- Wie viele Scanner pro Seite werden gebraucht?
- Ist die Code-Anbringung, einseitig oder mehrseitig, irgendwo oder immer an der gleichen Seite?
- Wie variabel ist die Form der Objekte?
- Gibt es eine mechanische Führung der Objekte vor dem ID-Punkt und/oder drehen oder kippen sie sich innerhalb der Fördertechnik?
Welche optischen Eigenschaften sind notwendig?
- Welche Tiefenschärfe wird aufgrund der Span-Distanz und unterschiedlicher Objekthöhen benötigt?
- Wie groß muss die Breite des Scanfeldes des Scanners sein? (abhängig von der Bahnbreite und wiederum von der Codeposition)
- Welche Auflösung muss der Scanner bei gegebener Modulbreite des Codes haben?
Technische Eigenschaften des Scanners
- Welche Scanrate (Anzahl/s) ist erforderlich? (abhängig von Fördergeschwindigkeit, Code-Höhe und Code-Qualität)
- Braucht der Scanner Features wie Code-Rekonstruktion?
- Wie leistungsfähig muss der Decodier-Algorithmus sein?
- Soll der Scanner gleichzeitig die Barcodes mehrerer Objekte erkennen können?
QundA.Test-Barcode by Admin at 03.03.2007 15:43



