EAN-13 Barcode

Der EAN -Code wird durch identische Randzeichen begrenzt und durch ein Trennzeichen in der Mitte unterteilt. Die verschlüsselte Information wird durch eine numerische Klarschriftangabe unter dem Barcode wiederholt. Bezeichnet man die Nutzzeichen mit z1 ... z13 von links nach rechts, so gilt folgendes Zuordnungsschema:

z1, z2Ländercode (in der unteren Abbildung 40)
z3 ... z7Herstellercode (in der unteren Abbildung 12345)
z8 ... z12Produktcode (in der unteren Abbildung 12345)
z13Prüfziffer (in der unteren Abbildung 6)

Abbildung: Teillesung eines EAN-13

Durch das Trennzeichen in der Mitte ist es für einen einfachen Linienscanner ausreichend, jeweils nur eine Hälfte des Codes zu erfassen. Dies ermöglicht eine Coderekonstruktion durch die Leseeinrichtung bei einer Schrägabtastung der Codierung bis zu einem Winkel von ca. 45°. Zusätzlich wird noch eine Prüfziffer berechnet (siehe „Maßnahmen gegen Störungen“ ?). Die Ausgabe eines Scanners ist immer komplett inklusive Prüfziffer.


EAN-Symbole Codetabelle EAN13

Drei Codetabellen A, B und C werden genutzt, die jeder Ziffer ein Codewort aus sieben Modulen zuordnet. Die Ziffern 2 bis 7 werden aus beiden Codetabellen A und B entnommen. Die Abfolge von Code A und Code B verschlüsselt die Information für die erste Ziffer. Die restlichen Ziffern z8 bis z13 werden mit Hilfe der Codetabelle C verschlüsselt.

Der Codeaufbau ist bi-direktional lesbar und selbstüberprüfend mit bekannter Parität innerhalb der jeweiligen Codetabellen. Die Codetabellen sind so gestaltet, dass je nach Leserichtung unterschiedliche Binärfolgen gelesen werden, die dennoch eindeutig zugeordnet werden können. Codetabelle A hat ungerade Parität, B und C gerade. C ist B, nur rückwärts, aber B wird nur in Kombination mit A verwendet. Dadurch sind sie, der 1. und 2. Teilcode, dann unterscheidbar. Die Prüfziffer z13 wird berechnet:

z13 = 10 - (1z1+3z2+1z3 ... +3z12) mod 10

Der EAN-13 ist mehr als ein Barcode, wie in den voranstehenden Kapiteln dargestellt. Er trägt Bedeutung und eine allgemein vereinbarte Interpretation und ist damit Basis für die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette.

Aufgrund einer Verbesserung der logistischen Leistungsfähigkeit werden neue Konzepte ermöglicht, wie Outsourcing, Co-Distribution oder Umstellung auf Zentrallagerkonzepte, Cross Docking und Warenbündelung. Erreicht wird dies durch wesentlich engere Zusammenarbeit aller Elemente in der Wertschöpfungskette auf Basis einer effizienten Informationslogistik.

Integration.EAN-13Barcode by Katrin Reiher at 14.05.2007 14:20

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