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- Scannen - Scanning
- Maschinelles Lesen eines Strichcodes. Ursprünglich im Sinne von „Laser-Scanning“ verwendet, heutzutage jedoch allgemein im Sinne von „Lesen von Strichcodes mit einem Gerät“ verwendet.
- Scanner
- Elektrisches Gerät, welches optische Information (z.B. ein gedrucktes Strichcodesymbol) in elektrische Signale umwandelt und diese für eine nachfolgende Decodierung an einen Computer überträgt. Ursprünglicher Begriff für Laserscanner, inzwischen jedoch generell für optische Code-Lesegeräte unterschiedlicher Technologien automatischer Identifikation verwendet.
- Schlitzleser - Slot Reader
- Ein Strichcodelesegerät, in das ein berührungsloser Strichcode-Leser eingebaut ist und bei dem das strichcodierte Material durch einen Schlitz geführt wird. Bei diesem Gerät muss sich das Strichcodesymbol an einer bestimmten Position, bezogen auf die Kante des Trägermaterials, befinden. Siehe auch Schlitzscanner.
- Schlitzscanner - Slot Scanner
- Auch Flachbettscanner genannt. Feststehendes Abstands-Lesegerät, das ein Strichcodesymbol omnidirektional lesen kann. Im allgemeinen wird die Bezeichnung „Flachbettscanner“ bevorzugt, um eine Verwechslung mit dem Begriff „Schlitzleser“ zu vermeiden.
- Schnittstelle - Interface
- Ein elektrischer oder physischer Standard zur Koppelung von Geräten.
- Schreib-/Lesefeld - Capture Field
- Die Region innerhalb des elektromagnetischen Feldes einer Antenne, in der die Transponder gelesen (und beschrieben) werden können.
- Schreib-/ Lesegerät - Reader / Writer
- Elektronische Einheit, die es ermöglicht, sowohl Daten aus Transpondern auszulesen als auch deren Dateninhalte zu ändern bzw. zu überschreiben (schreiben nur bei READ / WRITE- Transpondern).
- Schriftart - Font
- Ein Zeichensatz spezieller Art und Größe graphischen Typs.
- Schwing-Spiegelscanner - Oscillating Mirror Scanner
- Ein Scanner mit einfachem Strahl, bei dem ein in Lotrichtung oszillierender Spiegel platziert ist. Dieser sorgt dafür, dass sich ein horizontal gerichteter Strahl vertikal auf und ab bewegt.
- Selbstüberprüfend - Self-Checking
- Eigenschaft von Strichcodesymbolen, die einen Prüfalgorithmus verwenden. Dieser kann auf jedes Zeichen im Code angewendet werden; Substitutionsfehler können dabei nur dann auftreten, wenn zwei oder mehr individuelle Druckfehler innerhalb eines Zeichens vorkommen. Codes, die nicht selbstprüfend sind, verfügen normalerweise über ein den codierten Daten hinzugefügtes Prüfzeichen.
- semiaktiver / semipassiver Transponder - semi-active / semi-passive Transponder
- Mikrochip und Speicher werden von einer eigenen Stromquelle versorgt. Die Leistung zur Datenübertragung wird aus dem Sendefeld entnommen. In einigen Abhandlungen findet sich auch die Unterscheidung zwischen semiaktiv und semipassiv.
- Sendungsverfolgung - Tracking & Tracing
- Zielsteuerung und Rückverfolgung in der Logistik.
- Serialized Global Trade Item Number (SGTIN) - Serielle Internationale Artikelnummer
- Um eine Seriennummer erweiterte GTIN, die die weltweite Identifizierung jedes einzelnen Endprodukts ermöglicht.
- Short Read
- Das Lesen eines scheinbar korrekt kürzeren Symbols innerhalb eines längeren Symbols derselben (oder verschiedener) Symbologie(n).
- Sichtfeld - Field of View
- Die Länge eines Strichcodes, die in einem Scanvorgang gelesen werden kann. Für Lesestifte, Scanner und andere Geräte, bei denen der Scannerstrahl manuell über das Symbol gezogen werden muss, ist das Sichtfeld eine Funktion der Fähigkeit des Bedienpersonals ruhig zu scannen. Für Scanner, die eine Feldtiefe haben, ist das Sichtfeld eine Funktion des Abstands vom Ausgang des Scanners, wohingegen bei Kameras die Blendenöffnung das Sichtfeld bestimmt. Gilt entsprechend auch für RFID-Codes an bewegten Objekten.
- Simplex
- Beschreibt die Datenfernübertragung, bei der die Computerdaten nur in eine Richtung übertragen werden können. Siehe auch Vollduplex und Halbduplex.
- Single Line (Beam) Scanner
- Ein Scanner, dessen Lichtstrahl den Barcode beim Lesen lediglich mit einer dünnen Linie durchfährt.
- Skew
- Drehung eines Barcodesymbols parallel zur Achse der Barcodestreifen. Vergleiche Tilt.
- Skew-Winkel - Skew Angle
- Der Skew-Winkel ist der Winkel, mit dem der Scanstrahl von der senkrechten Blickrichtung auf den Barcode abweicht.
- Speicherkarte - Memory Card
- Ein Lese-/Schreib-Tag in Kreditkartenformat, derart programmierbar, dass Daten ausgetauscht werden können, entweder durch direkten Kontakt über einen Mikroprozessor (Smart Card) oder über eine drahtlose Verbindung (Non Contact).
- Spiegelung, spiegelnde Reflexion - Specular Reflection
- Reflexion einer (im allgemeinen glänzenden) Fläche, bei der der Reflexionswinkel zur Senkrechten gleich dem Einfallswinkel zur Senkrechten ist. Vergleiche Diffuse Reflexion.
- Spurious Emissions
- Nicht erwünschte Harmonic-Ausgangssignale. Während der Typenuntersuchung werden die Harmonics vom Lesergerät gemessen, um zu kontrollieren, ob sie innerhalb der angegebenen Grenzbereiche bleiben.
- Startzeichen / -muster - Start Character / Pattern
- Ein zusätzliches Zeichen, das den Anfang (den linken Rand) eines Strichcodesymbols kennzeichnet.
- Stoppzeichen / -muster - Stop Character / Pattern
- Ein zusätzliches Zeichen, das das Ende (den rechten Rand) eines Strichcodesymbols kennzeichnet.
- Strich - Bar
- Dunkle Linie eines Strichcodesymbols. Synonyme: Balken, Streifen
- Strichbreite - Bar Width
- Die Breite oder Dicke eines der individuellen Striche in einem Strichcodesymbol. Die Anzahl der möglichen verschiedenen Breiten innerhalb eines bestimmten gedruckten Symbols hängt von der verwendeten Symbologie ab.
- Strichbreitenreduktion / -verbreiterung - Bar Width Reduction / Increase
- Der Grad, um den die Striche auf einem Filmmaster reduziert bzw. vergrößert werden müssen, um den Druckzuwachs bzw. -verlust auszugleichen.
- Strichcode - Bar Code
- Entsprechend den Regeln einer Symbologie - Spezifikation aufgebaute Abfolge paralleler rechteckiger Striche und Lücken. Repräsentiert Daten in einer maschinenlesbaren Form. Synonym: Barcode.
- Strichcodedichte, Symboldichte - Bar Code Density, Symbol Density
- Die Anzahl der Zeichen, die in einem Strichcodesymbol linear abgebildet werden können; üblicherweise in "CPI (characters per inch)" (Zeichen pro Inch, 1 Inch = 2,54 cm) angegeben. Die Hierfür maßgebenden Faktoren sind die Breite des schmalsten Strichs oder der schmalsten Lücke, das Verhältnis der breiten zu den schmalen Elementen und die Breite des zwischen den Zeichen auftretenden Zwischenraums (sofern vorhanden).
- Strichcode-Lesegerät, Strichcodeleser - Bar Code Reader
- Ein Gerät zur Erfassung der Daten eines Strichcodesymbols. Es besteht aus zwei Komponenten: dem Scanner, welcher Signale proportional zur Reflexion eines jeden Elements des Symbols an den Decoder sendet. Dieser prüft die Signale, die vom Scanner kommen und übersetzt sie in lesbare oder computerkompatible Daten. Der Decoder selbst wird manchmal Leser bzw. Lesegerät genannt.
- Strichcode-Master - Bar Code Master
- Der Originalfilm oder eine andere Abbildung eines Strichcodesymbols, welches gemäß der Toleranzen hergestellt wird und zur Reproduktion mittels konventioneller Druckverfahren (z.B. in ein gedrucktes Verpackungsdesign integriert) dient.
- Strichcodesymbol - Bar Code Symbol
- 1. Eine Anordnung von parallelen rechteckigen Strichen und Lücken, die den Regeln einer bestimmten Symbologie -Spezifikation entsprechen und für den Menschen lesbare Daten in einer maschinenlesbaren Form repräsentieren. 2. Die Kombination von Symbolzeichen und Merkmalen, die von einer speziellen Symbologie benötigt werden - inklusive Hellzonen, Start- und Stoppzeichen, Datenzeichen und Prüfzeichen, die zusammen eine vollständige, von einem Scanner lesbare Einheit bilden.
- Strichhöhe - Bar Height
- Die Länge (Höhe) der individuellen Striche in einem linearen oder mehrzeiligen Strichcodesymbol (siehe Gestapelter Strichcode, gemessen entlang der Achse der Striche.
- Substitutionsfehler - Substitution Error
- Ein Zeichen, das beim Lesen eines Strichcodesymbols falsch decodiert wird. Vergleiche Falschlesung, Nichtlesung.
- SCM - Supply Chain Management
- Strategie zur Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette, also beginnend beim Lieferanten, über den Hersteller und Händler, bis zum Endkunden. Somit erfolgt die Koordination einer strategischen und langfristigen Zusammenarbeit von Mitherstellern. Ziele des SCM sind sowohl die Senkung des Gesamtressourcenbedarfs gemessen in Kosten als auch die Bereitstellung einer bestimmten optimalen Leistung mit den Ausprägungen hohe Qualität und geringer Zeitbedarf.
- Symbol - Symbol
- Siehe Strichcodesymbol.
- Symbolbreite - Symbol Length
- Die Gesamtbreite eines Strichcodesymbols inklusive Hellzonen.
- Symbollänge - Symbol Length
- Die Gesamtlänge eines Strichcodesymbols inklusive Hellzonen.
- Symbologie - Symbology
- Die standardisierte oder frei definierte Form der Darstellung von Daten im Barcode. Jede Symbologie-Spezifikation beinhaltet ihre besonderen Strukturregeln bzw. ihre spezifische Symbolstruktur. Mittlerweile stehen mehr als 260 Barcode-Symbologien für verschiedenste Aufgabenstellungen zur Verfügung.
- Symbologie-Identifikator - Symbology Identifier
- Eine Zeichenfolge, die vom Decoder erzeugt wird und den übertragenen, decodierten Daten vorangestellt wird; sie identifiziert die Symbologie, aus der die Daten decodiert wurden.
- Symbolprüfzeichen - Symbol Check Character
- Ein Symbolzeichen, das, unter Einbeziehung der anderen Symbolzeichen eines Strichcodesymbols nach einem in der Symbologie-Spezifikation festgelegten Algorithmus, berechnet wird. Es wird zur Prüfung verwendet, ob der Strichcode richtig gelesen wurde. Das Symbolprüfzeichen gehört nicht zu den im Symbol verschlüsselten Daten.
- Symbolstruktur - Symbol Architecture
- Die Struktur eines Strichcodesymbols. Siehe Symbologie.
- Symbolzeichen - Symbol Character
- Eine Anordnung dunkler und heller Elemente, die üblicherweise ein Datenzeichen, ein Hilfszeichen oder unter bestimmten Umständen zwei oder mehr Datenzeichen verschlüsselt.
- Synchronisation - Synchronisation
- Ein Mechanismus, der durch Synchronisierung ihrer Transmission (Übertragung) dafür sorgt, dass mehrere Lesegeräte dicht beieinander arbeiten können.
Glossar.S by Katrin Reiher at 22.02.2007 11:56

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