Maxicode
Der Maxicode wurde 1989 bei UPS zur schnellen Identifizierung, Verfolgung und Sortierung von Paketen entwickelt. Er enthält die UPS-Kontrollnummer, das Gewicht, die Serviceart der Sendung und die Adressangaben.
Dieser Code hat eine feste Größe von 25,4 mm x 25,4 mm (1 in. x 1 in.). In die sich so ergebende Fläche von 645 mm² (1 inch²) können 144 Symbolzeichen, d.h. 93 ASCII-Zeichen oder 138 Ziffern codiert werden.
Im Mittelpunkt des Codes befindet sich das Suchmuster, das aus drei konzentrischen Kreisen besteht. Damit kann das Lesesystem in alle drei Richtungen Verzerrungen kompensieren. Um das Suchmuster herum sind in 33 Reihen 866 wabenförmige Sechsecke angeordnet. Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur unterstützt anwenderspezifisch mehrere Stufen und bietet eine hohe Datensicherheit. Die Rekonstruktion ist noch möglich, wenn bis zu 25% des Codes zerstört worden sind. Auf dem hexagonalem Gitter enthält er 6 Orientierungsmuster, was die omnidirektionale Lesung erleichtert.
Abbildung: Maxicode mit den Elementen zur Lageerkennung
Der sehr kompakte Maxicode wurde zur Hochgeschwindigkeitssortierung und -verteilung entwickelt. Auch in einem sehr großen Lesefeld ist er sehr leicht zu finden (eindeutiges Suchmuster). Nachteilig sind die festen Parameter und er ist nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar.
Abbildung: UPS-Label und Bedeutung der Informationen
Barcode.Maxicode by Katrin Reiher at 14.02.2007 17:21
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