Aztec

Der quadratische Code wurde 1995 von Andy Longacre bei Welch Allyn (USA) entwickelt. Im Mittelpunkt des Codes befindet sich das Suchelement, das aus mehreren ineinander geschachtelten Quadraten besteht. Die Symbolelemente sind ebenfalls quadratisch. Es können derzeit kleine (ab zwölf Zeichen) bis große Datenmengen (zurzeit über 3000 Zeichen) verschlüsselt werden. Der Inhalt kann auf mehrere Symbole aufgeteilt werden.

Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur unterstützt anwenderspezifisch bis zu 32 Security Levels. Die Rekonstruktion des Dateninhaltes ist auch dann noch möglich, wenn bis zu 25% (bei kleinen Codes sogar bis zu 40%) des Codes zerstört worden sind. Im Gegensatz zu allen anderen Codes sind keine Ruhezonen nötig! Der Code kann so an jeder beliebigen Stelle platziert werden.


Abbildung: Beispiel Azteccode vom Online-Ticket der Deutschen Bahn

Barcode.Aztec by Katrin Reiher at 14.02.2007 17:08

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