Auto-ID in Kommissioniersystemen
Philosophien wie „Just-in-Sequence“ und „Lean Production“, in der die Abnehmer Anlieferungen in definierter Reihenfolge sowie eine automatische Identifikation und Handhabung erwarten, aber auch Fragen der Produkthaftung sind heute Basis wirtschaftlicher logistischer Prozesse. Die Liefertreue als logistisches Leistungsmerkmal gewinnt zunehmend an Bedeutung, da davon alle Folgeprozesse abhängen. Daraus resultiert für die Kommissionierung die Forderung nach einer Minimierung der Kommissionierfehler bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. Zunehmende Materialvielfalt und kleinere Losgrößen erschweren die Kommissionierung zusätzlich [WoelkerSF05].
Wie IT-Leistung zum Lagerarbeiter kommt
Ob einstufige oder zweistufige Kommissionierung, in der Praxis fällt die Entscheidung aufgrund der Flexibilität des Menschen überwiegend zugunsten der manuellen Kommissionierung, oft schon aus Gründen des wesentlich geringeren Investitionsvolumens. Der Pickfehler hat deshalb eine hohe Bedeutung für die Qualität, die bei der Zusammenstellung der Materialien aus dem Lager erzielt wird. Investitionen in automatische Lagertechnik können gerade bei geringen Umsatzrenditen nicht erfolgen, so dass „handwerkliche“ Lösungen oftmals das Mittel der Wahl bleiben.
Anwendungen.Auto-IDInKommissioniersystemen by Katrin Reiher at 09.03.2007 11:56
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