Ausleihsysteme
Alle Geräte werden mit einem Barcode versehen und alle Personen, die Geräte ausleihen wollen, werden mit einem maschinenlesbaren Ausweis ausgestattet. Dadurch ist es möglich, auf einfache Art und Weise festzustellen, welcher Mitarbeiter wann welches Gerät genutzt hat. Ein derartiges computerbasiertes System bietet den Vorteil, dass die Geräte nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden wieder zurückgegeben werden müssen. Sie stehen genau unter Kontrolle, so dass Revisionen zeitbezogen stattfinden können. Obendrein ist so leicht festzustellen, wer in welcher Abteilung für beschädigte oder verlorene Geräte verantwortlich ist.
Falls ein Kostenzuordnungssystem geführt wird, kann man mit dessen Hilfe und in Verbindung mit dem Ausleihsystem die Betriebskosten pro Geräteeinheit kalkulieren und deren Auslastung festhalten. Daraus lassen sich Daten für mögliche Neuinvestitionen ermitteln.
Bibliotheken/Videotheken
Eines der bekanntesten Ausleihsysteme, dass auf dem Gebrauch von Barcodes basiert, ist das Bibliothekensystem. Wenn ein Buch verliehen wird, scannt der/die Bibliothekar/in den Barcode auf der Mitgliedskarte und den Barcode des Buches. Durch diese Dateneingabe ist bekannt, wer welches Buch entliehen hat. Der Computer weiß auch, wann das Buch zurück sein müsste.
Jedes Exemplar eines Buches hat einen einzigartigen Code. Von allen zurückgebrachten Büchern wird der Barcode erneut gelesen, danach ist z. B. bekannt, ob das zurückgegebene Buch in der Zwischenzeit von einer anderen Person reserviert wurde. Es ist auch möglich dafür zu sorgen, dass Kunden nicht mehr Bücher als bis zu einer genehmigten Menge mitnehmen. Bei Videotheken kennt man ein vergleichbares System. Bei Ausleihsystemen ist der Trend in Richtung RFID deutlich. Sollten die Barcodes auf den Büchern oder Zeitschriften nicht mehr lesbar sein, dann würde auch hier ein enormer Mehraufwand betrieben werden müssen, um das System zu korrigieren. Dieser Mehraufwand wird sich auch hier negativ auf die Kostenstruktur auswirken.
Materialausgabe
Hierunter fallen drei Gruppen:
- Einsatzstoffe und Verbrauchsmaterial, die für den (Produktions-)Prozess benötigt werden.
- Hilfs- und Ersatzstoffe, z.B. Büromaterial
- Arbeitsmittel und Werkzeuge
Materialverfolgung
Die Vorsortierung von benötigten Materialien, z.B. Bauelementen, findet in teil- oder vollautomatisierten Fertigungsprozessen statt. Durch Barcode-Kennzeichnung können sie automatisch identifiziert werden und über Fließbänder, den jeweils entsprechenden Fertigungsstufen zugeleitet werden. Effiziente Zeiteinsparung und Reduzierung der Fehlerquote sind die Folge.
Es muss eine eindeutige Lesbarkeit der Barcodes gewährleistet sein. Bei fehlerhafter Kennzeichnung können falsche Bauteile zu den Fertigungsstufen gelangen. Dies bedeutet einen enormen Kostenaufwand, da die gesamte Prozesskette angehalten werden muss, um Korrekturen vorzunehmen.
Materialausgaben bei Firmen
Bei größeren Firmen ist es üblich, Werkzeuge und Arbeitsmaterial zentral zu verwalten und auszugeben. Durch Kennzeichnung der Materialen und Werkzeuge mit Barcodes verringert sich der bürokratische Aufwand in der Verwaltung.
Anwendungen.Ausleihsysteme by Katrin Reiher at 12.03.2007 14:10
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